Warum fast überall Deluxe läuft
Wenn Sie heute irgendwo auf einen Bücher-Automaten dieser Reihe stoßen, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit die Ausgabe Deluxe von 2008. Sie hat die Fassung von 2005 innerhalb weniger Jahre verdrängt, und zwar aus zwei handfesten Gründen: Sie bietet eine Auszahllinie mehr und gibt über lange Sicht einen deutlich größeren Teil der Einsätze zurück.
Am Raster hat sich dabei nichts geändert: weiterhin fünf Walzen mit je drei sichtbaren Feldern, und auch die Rangfolge der Zeichen führt nach wie vor der Abenteurer an. Neu gezeichnet wurden Hintergrund, Zeichen und Animationen, was den Titel moderner wirken lässt, ohne die Regeln anzutasten.
Praktisch heißt das für Sie: Wenn irgendwo von den bekannten Auszahlwerten die Rede ist, vom Bestwert mit fünf Abenteurern oder von zehn Freirunden mit einem gezogenen Zeichen, dann stammen diese Angaben aus Deluxe. Die Fassung von 2005 taucht in solchen Beschreibungen praktisch nicht mehr auf, obwohl sich ihre Werte an mehreren Stellen unterscheiden.
Zehn Auszahllinien statt neun
Die zusätzliche Linie wirkt unscheinbar, verändert aber spürbar, wie sich ein Durchgang anfühlt. Es gibt einen weiteren Weg über das Raster, auf dem Zeichen verglichen werden, und damit erscheinen kleine Treffer etwas öfter. Die leeren Strecken zwischen zwei Gewinnen werden im Schnitt kürzer.
Rechnen Sie beim Vergleich mit der klassischen Fassung aber genau: Zehn Linien zum selben Betrag je Linie kosten Sie pro Drehung mehr als neun. Stellen Sie im Automaten dieselbe Zahl ein, zahlen Sie also nicht denselben Preis. An der Auswertung ändert sich nichts, eine Kombination muss weiterhin lückenlos auf der äußeren linken Walze beginnen.
Auf das Buchzeichen hat die zehnte Linie keinerlei Wirkung. Es wird unabhängig von den Linien gezählt, drei Stück im Raster genügen nach wie vor. Die zusätzliche Linie verändert also ausschließlich, wie oft gewöhnliche Zeichen zu einem Treffer zusammenfinden, nicht die Häufigkeit der Freirunden.

Zwei Werte bei der Rückzahlquote
Deluxe wird üblicherweise mit 95,1% geführt. Daneben ist eine zweite Fassung mit 94,26% im Umlauf, und welche davon auf einer Spielseite eingebunden ist, entscheidet deren Betreiber. Von außen sehen beide identisch aus, denn Grafik und Animationen unterscheiden sich nicht.
Nachsehen können Sie es nur an einer Stelle, nämlich in den Spielregeln des Automaten, die Sie jederzeit mitten in einer Runde aufrufen können. Dort steht der Wert ausgeschrieben. Findet sich überhaupt keine Angabe, spricht das gegen die Sorgfalt des Anbieters. Die klassische Fassung bleibt mit 92,13% deutlich hinter beiden Werten zurück, und genau das erklärt den Siegeszug dieser Ausgabe.
Kennzahlen auf einen Blick
| Punkt | Deluxe |
|---|---|
| Erscheinungsjahr | 2008 |
| Raster | 5 Walzen × 3 Reihen |
| Auszahllinien | 10 |
| Rückzahlquote | 95,1%, daneben 94,26% |
| Freirunden | 10, verlängerbar |
| Spezialzeichen | eines je Durchgang |
| Bestwert | 5 000x je Auszahllinie |
| Kartenwette | mit Stufenleiter |
Zum Vergleich: Die klassische Fassung von 2005 arbeitet mit neun Auszahllinien und 92,13%, sonst sind die Angaben gleich. Der Abstand von knapp drei Prozentpunkten klingt gering, summiert sich über einige tausend Drehungen jedoch zu einem Betrag, den Sie durchaus merken. Innerhalb von Deluxe selbst beträgt der Unterschied zwischen beiden Fassungen weniger als einen Prozentpunkt, doch auch der wirkt in dieselbe Richtung.

Die Leiter bei der Kartenwette
Die Verdopplung läuft im Kern wie gewohnt ab. Sie sehen eine verdeckte Karte, nennen eine Farbe und erhalten bei einem Treffer den doppelten Betrag. Deluxe zeigt Ihnen zusätzlich eine Leiter mit den bereits erreichten Stufen, sodass jederzeit sichtbar bleibt, wie weit Ihr Treffer bereits angewachsen ist.
Gerechnet wird deswegen aber nicht anders. Hinter jeder einzelnen Stufe steckt dieselbe Wette zu gleichen Teilen, und eine verfehlte Ansage nimmt Ihnen alles, was bis dahin zusammengekommen ist. Aussteigen dürfen Sie nach jeder Stufe, und dieser Ausstieg ist der einzige Eingriff, den Ihnen die Funktion überhaupt erlaubt.
An den Freirunden hat sich nichts geändert
Drei Bücher an beliebiger Stelle bringen zehn Freirunden. Unmittelbar vorher bestimmt der Automat per Zufall jenes Zeichen, das den ganzen Durchgang über als Spezialzeichen dient und komplette Walzen füllt, sobald es auf mindestens drei davon liegt. Kommen mitten im Durchgang erneut drei Bücher zusammen, verlängert sich die Runde.
Beachten Sie dabei: Der Einsatz der auslösenden Drehung gilt für die komplette Bonusrunde und lässt sich zwischendurch nicht anheben. Lösen Sie den Bonus also auf einer niedrigen Stufe aus, werden sämtliche Freirunden zu eben dieser Stufe verrechnet.
Daraus folgt ein einfacher Grundsatz: Halten Sie Ihren Einsatz über einen Durchgang hinweg konstant, statt ihn nach Gefühl zu verändern. Wer nach mehreren leeren Drehungen die Stufe senkt und ausgerechnet dann drei Bücher trifft, bekommt die gesamte Bonusrunde zum niedrigen Wert. Umgekehrt bringt ein Erhöhen nach einer langen Strecke keinen Vorteil, weil die Bücher davon nicht häufiger fallen.
Deluxe oben auf dieser Seite ausprobieren
Die Demoversion über diesem Text ist genau diese Ausgabe und nicht die Fassung von 2005: zehn Auszahllinien, die neu gezeichnete Grafik und die Leiter bei der Kartenwette. Starten können Sie sie ohne Anmeldung, gespielt wird mit 20 000 virtuellen Credits, und einzahlen lässt sich dabei nichts.
Achten Sie zuerst auf die Linien. Anders als in der klassischen Ausgabe wählen Sie hier keine aus: Alle zehn sind dauerhaft aktiv, eine Taste zum Zu- und Abschalten gibt es nicht, und deshalb kostet jede Drehung das Zehnfache des Betrags, den Sie je Auszahllinie einstellen. Lassen Sie danach so lange laufen, bis drei Bücher zusammenkommen, dann sehen Sie die Ziehung des Spezialzeichens in eben der Ausgabe, um die es auf dieser Seite geht. Worin sich die übrigen Varianten unterscheiden, steht auf den Seiten Book of Ra 6 und Magic, und eine Übersicht finden Sie unter Infos.
Fragen und Antworten
Wie viele Auszahllinien hat Deluxe?
Zehn statt neun. Das Raster bleibt mit fünf Walzen und drei Reihen unverändert.
Welche Rückzahlquote gilt?
Üblich sind 95,1%, daneben läuft eine Fassung mit 94,26%. Welche eingebunden ist, legt die jeweilige Spielseite fest.
Aus welchem Jahr stammt die Ausgabe?
Aus 2008, drei Jahre nach der klassischen Fassung. Sie hat diese innerhalb weniger Jahre fast vollständig abgelöst.
Sind die Freirunden anders als früher?
Nein. Drei Bücher bringen zehn Freirunden mit einem zufällig gezogenen Spezialzeichen, Verlängerungen inklusive.
Was bringt mir die Leiter bei der Kartenwette?
Sie zeigt die erreichten Stufen an. An den Anteilen ändert sie nichts, jede Stufe bleibt eine Wette mit gleichen Chancen.
Wie hoch ist der Bestwert?
Fünf Abenteurer auf einer Linie bringen das 5 000-fache Ihres Einsatzes je Auszahllinie, nicht des Betrags pro Drehung.

