Der Unterschied steckt allein in den Freirunden
Magic erschien am 8. Mai 2018 und ist damit die jüngste Variante der Reihe. Auf den ersten Blick werden Sie keinen Unterschied zu Deluxe bemerken: fünf Walzen, drei Reihen, zehn Auszahllinien, das Buch als Joker und Scatter, zehn Freirunden ab drei Büchern. Auch die Rangfolge der Zeichen bleibt unverändert.
Der eine Unterschied zeigt sich erst, wenn eine Bonusrunde verlängert wird. In allen übrigen Ausgaben zieht der Automat genau ein Spezialzeichen, und dabei bleibt es bis zum Ende. Magic deckt bei jeder Verlängerung zusätzlich ein weiteres Zeichen auf, das ab diesem Moment ebenfalls als Spezialzeichen arbeitet.
Das klingt nach einer Kleinigkeit, verändert den Charakter der Bonusrunde aber grundlegend. Statt eines einzigen Zeichens, dessen Wert über den gesamten Durchgang entscheidet, entsteht nach und nach eine Gruppe. Je länger eine Runde läuft, desto größer wird die Chance, dass wenigstens eines der aufgedeckten Zeichen auf drei Walzen landet und sich ausbreitet.
So stapeln sich die Spezialzeichen
| Stand der Bonusrunde | Aktive Spezialzeichen |
|---|---|
| Start mit drei Büchern | 1 |
| Nach der ersten Verlängerung | 2 |
| Nach der zweiten Verlängerung | 3 |
| Nach der vierten Verlängerung | 5 |
| Nach der achten Verlängerung | 9 |
Neun Zeichen sind die Obergrenze innerhalb eines Freirunden-Zyklus. Weitere Bücher hängen danach nur noch Drehungen an, ohne dass ein zehntes Zeichen hinzukommt. Endet der Zyklus, beginnt der nächste Bonus wieder bei einem einzelnen Zeichen.
Die bereits aufgedeckten Zeichen bleiben dabei erhalten. Sie sammeln sich also an, statt einander abzulösen, und jedes von ihnen füllt ganze Walzen, sobald es auf mindestens drei davon liegt. Mehrere ausgebreitete Zeichen in derselben Drehung werden getrennt abgerechnet.
Zwei Wirkungen überlagern sich dabei. Zum einen steigt mit jeder Stufe die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt ein begünstigtes Zeichen die nötigen drei Walzen erreicht, weil mehrere Zeichen dafür infrage kommen. Zum anderen können sich zwei oder drei ausgebreitete Zeichen dieselbe Drehung teilen und jeweils eigene Beträge liefern. Eine späte Stufe dieses Aufbaus sieht auf den Walzen daher völlig anders aus als der Beginn der Runde.
Warum die Rückzahlquote niedriger liegt
Der auffälligere Bonus ist nicht gratis zu haben. Magic kommt auf rund 92% und damit ungefähr auf das Niveau der klassischen Fassung von 2005, während Deluxe bei 95,1% liegt. Was Sie in den Freirunden zusätzlich bekommen können, wird an anderer Stelle wieder eingezogen.
Für Sie heißt das eine klare Abwägung. Schauen Sie vor allem auf den Rückfluss über viele Drehungen, ist Deluxe die bessere Wahl. Suchen Sie dagegen die dichteren, selteneren Bonusrunden, nehmen Sie den niedrigeren Wert bewusst in Kauf. Ein Mittelweg wäre die Fassung mit sechs Walzen, die den Rückfluss von Deluxe hält und trotzdem stärkere Ausschläge bietet.
Behalten Sie dabei im Kopf, dass es sich um einen Langzeitwert handelt. Er stellt sich über Millionen von Drehungen ein und gibt Ihnen für einen einzelnen Abend keinerlei Zusage. Aus rund 92% folgt nicht, dass von hundert eingesetzten Euro etwa zweiundneunzig zurückkommen, weder bei Magic noch bei irgendeiner anderen Fassung der Reihe.

Die Eckdaten der Ausgabe
| Punkt | Magic |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 8. Mai 2018 |
| Raster | 5 Walzen × 3 Reihen |
| Auszahllinien | 10 |
| Rückzahlquote | rund 92% |
| Freirunden | 10, verlängerbar |
| Spezialzeichen | 1 bis 9 je Zyklus |
| Kartenwette | vorhanden |
Was gleich geblieben ist
Die Zeichen und ihre Werte entsprechen dem gewohnten Bild: Abenteurer, Pharao, Skarabäus und Vogel oben, darunter die Kartenwerte von der Zehn bis zum Ass. Gewertet wird von der äußeren linken Walze nach rechts, je Linie zahlt die längste Kombination, und sämtliche Vielfachen beziehen sich auf den Einsatz je Auszahllinie. Der Bestwert bleibt bei fünf Abenteurern auf einer Linie.

Ebenfalls unverändert ist die Ziehung selbst. Welches Zeichen aufgedeckt wird, entscheidet allein der Zufall, und das gilt für jedes der bis zu neun Zeichen einzeln. Aus einer hochwertigen ersten Ziehung folgt nichts für die zweite. Auch die Kartenwette nach einem Treffer steht wie gewohnt bereit, mit denselben Anteilen und demselben vollständigen Verlust bei einer falschen Ansage.
Was Sie davon praktisch haben
Rechnen Sie nicht damit, den vollständigen Aufbau bis neun Zeichen zu sehen. Dafür wären acht Verlängerungen hintereinander nötig, und das kommt ausgesprochen selten vor. Die üblichen Runden enden bei einem, zwei oder drei Zeichen, und schon der Sprung von eins auf zwei verändert das Bild auf den Walzen deutlich.
Planen Sie Ihr Budget deshalb wie bei jeder Variante der Reihe auf viele Drehungen und nicht auf wenige teure. Legen Sie Betrag und Dauer fest, bevor die erste Drehung läuft, und lesen Sie die Angabe zur Rückzahlquote in den Spielregeln der eingebundenen Version nach. Ein Vorgehen, mit dem sich der Aufbau der Spezialzeichen beschleunigen ließe, gibt es nicht.
Magic oben ohne Einsatz ausprobieren
Die Demoversion über diesem Text ist Magic selbst, mit 20 000 virtuellen Credits und ohne Anmeldung. Den Aufbau mehrerer Spezialzeichen können Sie also nachstellen, ohne einen Cent einzusetzen, und genau dafür lohnt sich der Probelauf: Verlängerungen kommen selten, im Testbetrieb kostet Sie das Warten darauf aber nichts.
Gehen Sie dabei so vor: Stellen Sie einen kleinen Betrag je Auszahllinie ein, damit die Credits für einige hundert Drehungen reichen, und warten Sie eine Bonusrunde ab, die sich mindestens einmal verlängert. In diesem Moment deckt der Automat das zweite Zeichen auf, und Sie sehen zum ersten Mal zwei Symbole nebeneinander ganze Walzen füllen. Zum Vergleich steht Deluxe bereit, wo es bis zum Ende bei einem einzigen Zeichen bleibt, und alle Varianten im Überblick finden Sie unter Infos.
Fragen und Antworten
Was unterscheidet Magic von Deluxe?
Ausschließlich die Zahl der Spezialzeichen. Jede Verlängerung der Freirunden deckt ein weiteres Zeichen auf, bis zu neun je Zyklus.
Wann kam die Ausgabe heraus?
Am 8. Mai 2018. Sie ist damit die jüngste Variante der Reihe.
Wie groß ist das Raster?
Fünf Walzen und drei Reihen mit zehn Auszahllinien, also genau wie bei Deluxe.
Wie hoch ist die Rückzahlquote?
Rund 92% und damit deutlich unter den 95,1% von Deluxe. Der gültige Wert steht in den Spielregeln des Automaten.
Wie viele Spezialzeichen sind höchstens aktiv?
Neun innerhalb eines Zyklus. Weitere Bücher hängen danach nur noch Drehungen an.
Kann ich beeinflussen, welches Zeichen kommt?
Nein. Jede Aufdeckung läuft zufällig ab, weder Ihr Einsatz noch der Zeitpunkt des Tastendrucks wirken darauf ein.

